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 Wer kennt es nicht das gemischte Gefühl, wenn wir auf der Straße jemandem beim Reifenwechseln sehen. Etwas schmunzelnd und schadenfroh fahren wir vorbei, jedoch im Rückspiegel denken wir, hoffentlich passiert mir so etwas nicht so schnell. So passierte dies jedoch letzte Woche im Monsterpark und wie es sich gehört natürlich gleich bei unserem größten Monster, dem Michigan Radlader 475C mit über 100 Tonnen Betriebsgewicht.


 Nun ist so ein Reifen nicht nur groß, sondern auch "sau"-schwer. "Mit normalen Waffen kann man diesen Krieg nicht gewinnen". Gleich zwei Bagger mussten her, um den 2,5 Meter hohen Reifen mit aller Gewalt von der Felge zu lösen. Nachdem einige Stunden vergangen waren war der Kampf gewonnen und der Reifen von der Felge ab. Nun fährt man aber nicht wie normal zum Reifenhändler sondern dieser kommt zu uns.


 Wenn sie sich fragen was der gute Mann da macht, dann können wir ihnen das auch nicht so genau erklären, nur so viel, der Fachmann verschwand mit einigen Gegenständen im Reifen, es ratterte, rauchte und stank. Dann kam er wieder heraus und verlangte nach dem Spezialmittel.


 Eine Flasche Bier. Die Laune - so kann man deutlich sehen - ist dem jungen Mann im Reifen nicht vergangen, im Gegenteil, wer so ein echter Reifenwechsler ist, der liebt sein Rad. Nach einer kleinen Pause ging es dann wieder weiter mit dem Rattern, Schleifen und Lleben.


 Ähnlich wie in der Formel 1 dauert auch hier das Reifenwechseln seine Zeit. Die Zahlen stimmen zumindest. 7 Sekunden bei der Formel 1 - 7 Stunden "Formel Monster". Es ist zwar schon dunkel, doch das Rad ist noch immer nicht fertig. Wir können jedoch alle Baumaschinenfans beruhigen, nach Aussage unseres Fachmannes, ist der Reifen bis nächsten Samstag gewechselt, und der Kasten Bier geleert. Hoffentlich!


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